2014–2024 · 42 Bilder
Island
Feuer, Eis und Weite
Island habe ich erst spät im Leben kennengelernt, mit 59: Vulkanismus, Gletscher, Wasserfälle, dramatische Wolkenformationen, schwarzer Lavasand und leuchtend grüne Wiesen, dampfende Erde, eine großartige Vogelwelt. Die Landschaft ist so großartig, dass sie auf Bildern schnell verloren geht – oft braucht es einen Maßstab, ein kleines Haus, ein paar Pferde oder Menschen am Fuß eines Wasserfalls, damit man die Weite spürt.
Ich habe Island im Sommer und im Winter fotografiert. Im Sommer sind es die langen Abende, die Lupinenfelder, die Islandpferde auf den Weiden und die Gischt der Wasserfälle, in der sich ein Regenbogen fängt. Im Winter wird alles still und grafisch: verschneite Canyons, Eis an den Fällen, Pferde als dunkle Punkte im Weiß.
Und manchmal sind es die kleinen Dinge, die bleiben – ein Regenpfeifer auf schwarzer Lava, eine Blüte, die sich durch trockenen Boden arbeitet, oder das Fest am Nationalfeiertag mit Fahnen und Musik.
Reisen: 2014, 2015, 2016, 2018, 2024









































